Bülacher
Industrien

Made in Bülach. Für die ganze Welt.

Entspannung zeichnet sich ab

Viele Mitglieder der Bülacher Industrien verzeichnen eine positive Auftragslage. Die akutesten Probleme sind allfällige Lieferverzögerungen von Rohstoffen und Bauteilen wegen stockender internationaler Lieferketten – und die bekannte Ungewissheit aufgrund steigender Energiekosten. Ansonsten sehen wir eine erfreulich positive Entwicklung von Industrie und Gewerbe.

Das positive Signal gilt auch den Mitarbeitenden: Die Arbeitsplätze sind sicher, gute Fachleute sind sehr gesucht. Mit dieser vierten Ausgabe der Bülacher Industrien Nachrichten sprechen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren grossen Dank für ihre grossartige Leistung aus. Sie alle bilden das Fundament für die Stärke und das hohe Qualitätsverständnis unserer Firmen.

Turnusgemäss geht für mich die dreijährige Amtszeit als Präsident der Bülacher Industrien zu Ende. Ich freue mich, meinem Kollegen Niculin Meng, CEO der Mageba SA, die Amtsgeschäfte zu übergeben. In den drei Jahren konnten wir neue Mitgliederfirmen gewinnen, gemeinsame Ausbildungsmodule schaffen, die Umstellung auf digitale Kommunikation vorantreiben und Vergünstigungen für Mitarbeitende einführen. Leider erschwerte die Corona-Situation die Nutzung dieser Angebote etwas – umso zuversichtlicher stimmen uns die Aussichten auf die weitere Normalisierung.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, beste Gesundheit und besinnliche Weihnachten im Kreis Ihrer Liebsten.

 

Thomas Baltensperger
Präsident Bülacher Industrien

Thomas Baltensperger

Vetropack Schweiz: Best Workplaces

Vetropack Schweiz wurde im Mai 2021 als Best Medium Workplaces ausgezeichnet.

Die Auszeichnung zeigt, dass zwischen den Mitarbeitenden und Führungskräften eine Vertrauenskultur herrscht und Mitarbeitende gerne in diesem Unternehmen arbeiten. Mitarbeitende aller Generationen können sich persönlich und professionell weiterentwickeln, vertrauen und unterstützen sich gegenseitig und sind stolz auf ihre Arbeit. Die Zusammenarbeit mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen macht Spass!

Bülacher Craft Beer in Vetropack-Flaschen

Das in Bülach gebraute Craft Beer von St. Laurentius wird neu in Vetropack-Flaschen aus der ukrainischen Tochtergesellschaft Gostomel abgefüllt. Die coolen Biere in den kultigen, braunen Glasflaschen sind im Bülacher BrewPub, am Rampenverkauf oder online; unter anderem in den Geschmacksrichtungen Red Ale, Hell, Pale Ale und Himbeer erhältlich.

Nachrichten der Bülacher Industrien

4 | 2022

Wertschätzung für alle Mitarbeitenden

Ein Blick zurück zeigt, dass sich 2022 manche Situation viel entspannter präsentiert hat, als zu Jahresbeginn noch befürchtet wurde. Die Auftragslage ist grossteils erfreulich, trotz hoher Inflation in den internationalen Märkten und weiterhin beeinträchtigter Lieferketten. Ein grosses Dankeschön gilt all unseren Mitarbeitenden. Ihre Flexibilität, ihr Mitdenken, ihr Mittragen der Firmenstrategien, ihr grosser Einsatz: All dies ermöglicht erst den Erfolg im Markt. Mit diesem Einblick in den beruflichen Alltag von zwei Mitarbeitenden drücken die Mitgliederfirmen der Bülacher Industrien ihre Wertschätzung stellvertretend für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mitarbeiter aus.

Sneha Fischlin ist für die Entwicklung der Deponie Häuli in Lufingen zuständig, in der Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen deponiert wird. (Foto: volltext.ch)

Sneha Fischlin, Leiterin Umweltengineering

Stefan Eberhard AG 

«Seit 2013 arbeite ich für die DHZ AG, eine Gesellschaft der Stefan Eberhard Gruppe. Als Leiterin Umweltengineering begleite ich die Deponien unserer Gruppe naturwissenschaftlich. Dazu gehören beispielsweise das Monitoring, das Reporting, die Deponie-Projektierung und -Entwicklung. Ich überwache das Sickerwasser der Deponie, plane den Ausbau, die Volumen-Modellierung und mehr.

Viele wissen nicht, dass von jedem Abfallsack satte 20 bis 25 Prozent nach der Kehrichtverbrennung als Schlacke verbleiben. Daraus kann man in unserer Aufbereitungsanlage supersort® noch rund 10 Prozent Metalle gewinnen – der Rest muss im Häuli deponiert werden. Letztes Jahr schlossen wir die Renaturierung der nebenan liegenden Deponie Leigrueb ab. Auch dieses Projekt durfte ich begleiten, heute ist es ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung.

In der Deponie Häuli in Lufingen werden pro Jahr rund 100΄000 Tonnen Schlacke (Typ D) und unter anderem kontaminierter Aushub (Typ E) deponiert. Rund 1,2 Mio. m3 sind bereits verfüllt, die Deponie bietet Platz für gesamthaft 2 Mio. m3 Material. Wir planen bereits die Erweiterung der Deponie Häuli, denn der Platz ist begehrt, und irgendwo müssen diese Ströme eingelagert werden, die sich nicht mehr anders verwerten lassen. Die Deponie kann man sich wie eine grosse Badewanne vorstellen, gut abgedichtet mit mehreren Schichten, sodass am Schluss das gefasste Sickerwasser kontrolliert in die Kläranlage geleitet werden kann.

Es ist eine vielseitige Tätigkeit, die viel Spass macht und auch aus Sicht der Kreislaufwirtschaft erforderlich ist.»

Fabian Jegge führt an einer Befahranlage von BMU Access die Revision durch. (Foto: volltext.ch)

Fabian Jegge, Servicetechniker

BMU Access GmbH

«Ich arbeite seit fünf Jahren bei BMU Access. Dort bin ich für fast alles zuständig, was mit der Technik unserer Befahranlagen für den Unterhalt von Gebäuden zu tun hat: für Services, die Behebung von Störungen und Revisionen. Revisionen nehme ich am Sitz in Bachenbülach vor, für den Service bin ich unterwegs bei Kunden im Grossraum Zürich, Bern und bis nach Basel. Rund die Hälfte meiner Arbeitszeit bin ich auswärts tätig, die andere Hälfte hier im Haus.
Als ich begann, hatte ich schon ein wenig ein mulmiges Gefühl, wenn ich die Plattform einer Befahranlage betrat, um entlang der Fassade eines Hochhauses herunterzufahren. Mittlerweile geht es immer besser, man gewöhnt sich daran, aber ganz schwindelfrei bin ich nicht.
Die Abwechslung gefällt mir sehr. Ich bin gerne draussen und auch gerne in der Werkstatt. Zudem geht es hier sehr familiär zu mit rund 22 Mitarbeitenden. Ich arbeitete auch schon als Techniker in einem Grossbetrieb am Flughafen mit 2500 Mitarbeitenden – das möchte ich nicht mehr. Ich bin der Praktiker, der mit Freude Anlagen komplett auseinandernimmt, sie wartet, alle beweglichen Teile, Schienen und Schalter prüft und Probe fährt. Es macht viel Spass, und sowohl die Vorgesetzten als auch die Kollegen sind einfach top. Die Freizeit verbringe ich im Garten oder mit der Familie mit unserem dreijährigen Sohn – da ist auch immer etwas los.»

DIe Bülacher Industrien Nachrichten

Seit 2003 erschienen die Bülacher Industrien Nachrichten viermal jährlich als Publireportage im Zürcher Unterländer. Mitte 2020 haben wir auf ein reines Onlineportal mit aktuellen Nachrichten und Informationen umgestellt.

Auf dieser Seite publizieren wir weiterhin viermal pro Jahr ein Schwerpunktthema, das Sie auch als PDF herunterladen können. Stöbern Sie hier in allen bisher erschienenen Ausgaben.

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Nachrichten 4 | 2022

Entspannung zeichnet sich ab

Die Auftragslage ist grossteils erfreulich, trotz hoher Inflation in den internationalen Märkten und weiterhin beeinträchtigter Lieferketten.

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Nachrichten 3 | 2022

Industrie bereitet sich auf Mangellagen vor

Muss die Industrie ihre Produktion einschränken? Bedroht der Energiemangel unsere Unternehmen?

Die Mitgliederfirmen der Bülacher Industrien beurteilen die aktuelle Lage und die akuten oder drohenden Mangellagen.

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Nachrichten 2 | 2022

«Ich möchte nichts anderes machen»

Drei Lernende von Mitgliederfirmen geben einen Einblick in ihren beruflichen Alltag. Ihnen gemeinsam ist ihre Überzeugung: In kaum einer anderen Branche erlebt man als Lernende eine derartige Vielfalt an Möglichkeiten und eine so grosse Abwechslung.

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Nachrichten 1 | 2022

Positive Grundstimmung 2021

Die Bülacher Industrien blicken auf ihr Geschäftsjahr 2021 zurück. Erfreulicherweise konnten die meisten Unternehmen trotz der noch immer grassierenden Pandemie gute Resultate erzielen.

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Nachrichten 4 | 2021

Ein Dankeschön an die Mitarbeitenden

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen zwei Mitarbeiter vor. Wir drücken damit stellvertretend unsere grosse Wertschätzung für alle Mitarbeitenden in den Bülacher Industrien aus.

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Nachrichten 3 | 2021

Der Weltmarkt spielt verrückt

Eine Umfrage unter den Mitgliederfirmen der Bülacher Industrien zeigt: Nach einer pandemiebedingt schwierigen Zeit verzeichnen die meisten Firmen volle Auftragsbücher.

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Nachrichten 2 | 2021

Der Sommer kommt

Die Coronazeit hat auch bei den Lernenden in den Bülacher Industrien Spuren hinterlassen. Jetzt freuen wir uns darüber, dass wieder Normalität eintritt und Schnupperlehren und Lehren wieder sinnvoll gestaltet werden können.

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Nachrichten 1 | 2021

Herausforderndes Geschäftsjahr 2020

In ihren Kurzberichten zum vergangenen Geschäftsjahr halten die Bülacher Industrien Rückschau und schätzen ihre Aussichten für 2021 ein. Was zuversichtlich stimmt: Die Firmen kamen mit einem blauen Auge davon.

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Nachrichten 4 | 2020

Das Rückgrat der Industrie: die Mitarbeiter

Die meisten Mitgliederfirmen konnten der Krise trotzen und überstanden bislang die Zeit – die alles andere als zu Ende ist – relativ unbeschadet. Das verdanken sie vor allem ihren engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wir stellen zwei von ihnen vor.

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Nachrichten 3 | 2020

Digitale Medizin in Corona-Zeiten?

Die Corona-Situation hat so gut wie jede Firma auf eine ganz neue Art mit dem digitalen Zeitalter konfrontiert. Plötzlich wurden Homeoffice und Online-Konferenzen zum alles bestimmenden Thema – und zu Allheilmitteln der darbenden Wirtschaft (v)erklärt..

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Nachrichten 2 | 2020

«Ich kann eine Lehre in der Industrie nur empfehlen»

Trotz Coronakrise: Die Bülacher Industrien bieten auch 2021 spannende Lehrstellen an. Vier Lernende erzählen, weshalb ihnen eine Lehre in der Industrie so gefällt.

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Nachrichten 1 | 2020

Guter Geschäftsgang 2019 – getrübte Aussichten 2020

Die Bülacher Industrien verzeichneten mehrheitlich ein sehr positives Geschäftsjahr 2019. Die momentane unsichere Lage trübt die gute Stimmung.

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