Bülacher
Industrien

Made in Bülach. Für die ganze Welt.

Editorial

Eine Botschaft, die Mut macht

Die Bülacher Industrien sehen optimistisch in die Zukunft. Wir sind entschlossen, vorwärtszugehen und uns trotz der Schwierigkeiten weiterzuentwickeln. Wir bauen auf unsere Stärken und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam wird es uns gelingen, die Krise zu meistern, davon sind wir überzeugt. Diesen Mitarbeitenden, die das Wesen unserer Tätigkeit ausmachen, gebührt ein grosser Dank für ihren Einsatz auch in dieser schwierigen Zeit. Zwei von ihnen porträtieren wir in dieser Ausgabe.

Das vergangene Jahr bringt Traditionen durcheinander, Firmenstrukturen werden durchgeschüttelt, gerade die KMU sind bis an ihre Grenzen gefordert. Die Auswirkungen sind enorm – viele der Folgen werden wir erst erkennen, wenn ein vernünftiger Umgang mit der neuen Krankheit gefunden worden ist. Wenn alleine die Angst regiert und geschürt wird, ist eine Normalisierung schwierig – ob mit oder ohne Impfung, denn auch deren Wirkung wird begrenzt sein.

Weihnachten steht vor der Tür. An diesem Fest feiern wir eine Botschaft der Hoffnung, die gerade in schwieriger Zeit Halt und Mut gibt.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, erholsame Festtage, gute Gesundheit und Gottvertrauen im neuen Jahr.

Thomas Baltensperger
Präsident Bülacher Industrien

Thomas Baltensperger

Bülacher Industrien Nachrichten neu online

Im Juni 2020 ist die letzte Ausgabe der gedruckten Bülacher Industrien Nachrichten als ganzseitige Publikation in der Zeitung Zürcher Unterländer erschienen. Seit September 2020 erscheinen sie nun online auf dieser Website. Melden Sie sich auch für den Newsletter an, der Sie regelmässig über das Geschehen in den Bülacher Industrien auf dem Laufenden halten wird.

Signalportale für die Nordumfahrung

Die Autobahnnordumfahrung von Zürich begleitet als Grossprojekt die Baltensperger AG bis ins Jahr 2022. Das Projekt umfasst mehr als 80 bis zu 48 Meter frei gespannte und bis zu 35 Tonnen schwere Signalportale aus Stahlblech, die über die Autobahn A1 gestellt werden.

Nachrichten der Bülacher Industrien

4 | 2020

Auch in aussergewöhnlicher Zeit
das Rückgrat der Industrie: die Mitarbeiter

Das Jahr 2020 dürfte als eines der aussergewöhnlichsten der letzten hundert Jahre in die Geschichte eingehen. Genau so erlebten es auch die Bülacher Industrien. Die meisten Mitgliederfirmen konnten der Krise trotzen und überstanden bislang die Zeit – die alles andere als zu Ende ist – relativ unbeschadet. Das verdanken sie vor allem dem grossen Einsatz und der Flexibilität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zwei von ihnen geben an dieser Stelle einen Einblick in ihren Berufsalltag. Die Porträts stehen stellvertretend für sämtliche Mitarbeitenden der Bülacher Industrien. Die Firmen drücken damit ihre grosse Wertschätzung für sie alle aus

Martin Stähli, Verkaufsleiter Schweiz bei Oertli Werkzeuge AG: «Die Vielfalt meiner Arbeit ist einmalig.» (Foto: volltext.ch)

Martin Stähli Verkaufsleiter Schweiz Oertli Werkzeuge AG

«Seit zwei Jahren bin ich als Verkaufsleiter bei Oertli verantwortlich für den Markt Schweiz. Beim Unternehmen bin ich schon viel länger dabei: Nächstes Jahr feiere ich mein 20-Jahr-Jubiläum. Ich stieg quasi vom Kollegen zum Chef auf, denn zuvor war ich selbst im Aussendienst tätig. Jetzt führe ich die zwölf Aussendienstmitarbeitenden in der Schweiz. Zum Wechsel motivierte mich die Aussicht, mehr Verantwortung und Führung zu übernehmen.

Ich trage die Budgetverantwortung für den Markt Schweiz, muss die Kosten im Griff haben, die Aussendienstmitarbeitenden unterstüt-zen, ihre Einsätze organisieren und überwachen, aber auch die Preise und die Rabattpolitik mitgestalten. Es macht Freude, unsere Kunden mit unseren Schweizer Qualitätswerkzeugen zu bedienen. Diese Vielfalt, die meine Arbeit bietet, ist einmalig. Es ist nicht einfach ein 40-Stunden-pro-Woche-Job. Was zählt, ist, dass die Arbeit gemacht wird. Gerade in Corona-Zeiten müssen wir alle sehr flexibel sein. Ich habe viel Freude an meiner Arbeit und kann meine Zeit selbst einteilen. Zum Ausgleich jogge ich und geniesse die Zeit mit der Familie, wir haben zwei Kinder.

Ich bin ein Beispiel dafür, wie man in der Industrie aufsteigen kann: Gelernt habe ich Schreiner, seither machte ich diverse Weiterbildungen. Heute gebe ich selbst einige Unterrichtstage pro Jahr an Gewerbeschulen für Schreiner, die sich zum Fertigungsspezialisten weiterbilden. Ich bin stolz darauf, als Verkaufsleiter in einem so gut geführten Unternehmen zu arbeiten.»

Sandra Tanner, Administrationsassistentin bei Mageba SA. (Foto: volltext.ch)

Sandra Tanner Assistentin Administration Mageba SA

«Bei der mageba bin ich meist der Erstkontakt für Kunden und Partner, sei es am Telefon, per Mail oder für die Besucher am Hauptsitz. Ich bin am Empfang tätig und für viele administrative Belange zu-ständig. Zum Beispiel für das Reisemanagement für alle Mitarbeitenden, Hotels und Flüge buchen, Mietautos reservieren, Visa einholen, Geschäftsanlässe organisieren, Druckerprobleme lösen … Ich finde immer eine Lösung, und jeder Tag ist anders, das gefällt mir sehr.

2020 hat sich aber zwischenzeitlich leider vieles verändert. So sind infolge Corona praktisch alle internationalen Geschäftsreisen abgesagt. Wir haben zahlreiche mehrjährige Projekte im Ausland – da ist es gut, dass wir Niederlassungen vor Ort haben; und viele Besprechungen lassen sich per Videokonferenz durchführen.

mageba hat eine sehr gute Corona-Task-Force eingerichtet: Wir haben regelmässig Infoschreiben erhalten, von Anfang an Masken, es gab klare Verhaltensregeln und schon im März Homeoffice. So haben wir die Zeit gut überstanden und hatten meines Wissens keinen einzigen Ansteckungsfall in der Schweiz. Ich habe eine Kochlehre absolviert, später eine Sachbearbeiter-Aus-bildung für Tourismus und Events angehängt. Bevor ich vor vier Jahren zur mageba wechselte, arbeitete ich in einem Hotel. Mir gefällt die Arbeit hier extrem gut. Ich liebe meinen Job, das Umfeld, die Kollegen, die internationale Ausrichtung. In meiner Freizeit spiele ich Volleyball – im Moment aus bekannten Gründen leider pausierend – und treffe mich mit Freundinnen zum Grillieren oder für Spieleabende.»

DIe Bülacher Industrien Nachrichten

Seit 2003 erschienen die Bülacher Industrien Nachrichten viermal jährlich als Publireportage im Zürcher Unterländer. Mitte 2020 haben wir auf ein reines Onlineportal mit aktuellen Nachrichten und Informationen umgestellt.

Auf dieser Seite publizieren wir weiterhin viermal pro Jahr ein Schwerpunktthema, das Sie auch als PDF herunterladen können. Stöbern Sie hier in allen bisher erschienenen Ausgaben.

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Nachrichten 4 | 2020

Das Rückgrat der Industrie: die Mitarbeiter

Die meisten Mitgliederfirmen konnten der Krise trotzen und überstanden bislang die Zeit – die alles andere als zu Ende ist – relativ unbeschadet. Das verdanken sie vor allem ihren engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wir stellen zwei von ihnen vor.

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Nachrichten 3 | 2020

Digitale Medizin in Corona-Zeiten?

Die Corona-Situation hat so gut wie jede Firma auf eine ganz neue Art mit dem digitalen Zeitalter konfrontiert. Plötzlich wurden Homeoffice und Online-Konferenzen zum alles bestimmenden Thema – und zu Allheilmitteln der darbenden Wirtschaft (v)erklärt..

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Nachrichten 2 | 2020

«Ich kann eine Lehre in der Industrie nur empfehlen»

Trotz Coronakrise: Die Bülacher Industrien bieten auch 2021 spannende Lehrstellen an. Vier Lernende erzählen, weshalb ihnen eine Lehre in der Industrie so gefällt.

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Nachrichten 1 | 2020

Guter Geschäftsgang 2019 – getrübte Aussichten 2020

Die Bülacher Industrien verzeichneten mehrheitlich ein sehr positives Geschäftsjahr 2019. Die momentane unsichere Lage trübt die gute Stimmung.

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Nachrichten 4 | 2019

Die Mitarbeiter – die DNA einer Firma

Längst nicht alle Mitarbeitenden in den Bülacher Industrien hantieren mit ölverschmierten Händen an einer Maschine. Viele Arbeiten fallen im Hintergrund an.

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Nachrichten 3 | 2019

Von bestrahlter Schokolade und reiner Luft

Mit Sablux und SF-Filter begrüssen die Bülacher Industrien gleich zwei neue Mitglieder in ihren Reihen. Wohl jeder ist schon mit ihrer Tätigkeit in Berührung gekommen.

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Nachrichten 2 | 2019

«Jede Woche sehe ich etwas Neues»

Eine gute Ausbildung bleibt die Basis des Erfolgs. Zwei Lernende in den Bülacher Industrien zeigen, wie auch Freude und Motivation in ihrer Lehre nicht zu kurz kommen.

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