Bülacher
Industrien

Made in Bülach. Für die ganze Welt.

Eine Perspektive für die Jungen

Wir leben in einer turbulenten Zeit. Alte Gewissheiten scheinen ihre Gültigkeit zu verlieren, die Unwägbarkeiten auf den internationalen Märkten, der Ukraine-Krieg, das Gespenst der Inflation und die steigenden Preise für Rohstoffe und Energie setzen den Menschen zu. Doch gewisse Dinge ändern sich nicht.

Viele Firmen bekunden Mühe, ihre Lehrstellen zu besetzen. In manchen Branchen wie der Gastronomie verzeichnen die Arbeitgeber Abbruchquoten von bis zu einem Drittel aller Lehrverträge.

Umso wichtiger ist es für die jungen Leute, ihren künftigen Beruf und Lehrbetrieb mit Umsicht zu wählen. Die Bülacher Industrien bieten eine Vielzahl von Lehrstellen an, in denen sie ihre Talente entfalten und ihre Persönlichkeit entwickeln können.

Ob handwerklich oder im Büro: Eine Lehre in der Industrie eröffnet Perspektiven, wie sie nur wenige andere Branchen bieten können. Hier erhalten junge Menschen Einblick in die gesamten Abläufe von Unternehmen, lernen Produkte kennen, vom Einkauf der Rohstoffe bis zum fertigen Bauteil, und erfahren das Zusammenspiel verschiedener Abteilungen, wie es nur in einem verarbeitenden Betrieb möglich ist.

Ich lade alle jungen Menschen ein, sich über ihre künftigen Berufswünsche Gedanken zu machen, möglichst viele Schnupperlehren zu absolvieren und sich mit wachen Sinnen zu engagieren. Es lohnt sich! Eine Lehre in der Industrie bietet gerade auch in unsicheren Zeiten eine ausgezeichnete Grundlage für eine berufliche Laufbahn, die ein Leben lang Erfüllung bringt.

Thomas Baltensperger
Präsident Bülacher Industrien

Thomas Baltensperger

Vetropack Schweiz: Best Workplaces

Vetropack Schweiz wurde im Mai 2021 als Best Medium Workplaces ausgezeichnet.

Die Auszeichnung zeigt, dass zwischen den Mitarbeitenden und Führungskräften eine Vertrauenskultur herrscht und Mitarbeitende gerne in diesem Unternehmen arbeiten. Mitarbeitende aller Generationen können sich persönlich und professionell weiterentwickeln, vertrauen und unterstützen sich gegenseitig und sind stolz auf ihre Arbeit. Die Zusammenarbeit mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen macht Spass!

Bülacher Craft Beer in Vetropack-Flaschen

Das in Bülach gebraute Craft Beer von St. Laurentius wird neu in Vetropack-Flaschen aus der ukrainischen Tochtergesellschaft Gostomel abgefüllt. Die coolen Biere in den kultigen, braunen Glasflaschen sind im Bülacher BrewPub, am Rampenverkauf oder online; unter anderem in den Geschmacksrichtungen Red Ale, Hell, Pale Ale und Himbeer erhältlich.

Nachrichten der Bülacher Industrien

2 | 2022

«Ich möchte nichts anderes machen»

Metallbauer/-in, Kaufmann/Kauffrau, Polymechaniker/-in, Logistiker/-in, Produktionsmechaniker/-in: In den Bülacher Industrien finden junge Menschen eine spannende Auswahl an Lehrstellen. Drei Lernende von Mitgliederfirmen geben einen Einblick in ihren beruflichen Alltag. Ihnen gemeinsam ist ihre Überzeugung: In kaum einer anderen Branche erlebt man als Lernende eine derartige Vielfalt an Möglichkeiten und eine so grosse Abwechslung.

Giles Tran, Lernender im 3. Lehrjahr zum Metallbauer Fachrichtung Stahlbau bei Baltensperger AG. (Foto: www.volltext.ch)

Giles Tran

3. Lehrjahr Metallbauer Fachrichtung Stahlbau, Baltensperger AG

«Ich konnte mir nie ein Leben im Büro vorstellen. Es macht einfach Spass in der Werkstatt: Man hat viel Bewegung, und es ist sehr abwechslungsreich. Im Moment arbeite ich im Stahlbau und helfe dem Mitstiften, grosse Bleche für Passerellen zusammenzubauen. Da schweissen wir Bleche seitlich hin, verputzen Kanten, damit man sich nicht schneidet, messen Material aus. Zum Teil mache ich das mit Maschinen, aber auch von Hand mit der Flex. Im 3. Lehrjahr gehen wir auch auf Montage: Ein halbes Jahr lang bin ich auf der Baustelle und baue dort die Sachen zusammen, die wir in der Werkstatt gefertigt haben. Das ist gut, denn so sehe ich beide Seiten und erlebe, wie wichtig es ist, in der Werkstatt die Bauteile so vorzubereiten, dass es nachher möglichst einfach ist, sie zu montieren. Auf Montage war ich schon im AKW Leibstadt oder im Shopping Center Tivoli. Es gefällt mir sehr gut hier, das Arbeitsklima ist gut, und ich hoffe, dass ich nach meiner Lehre noch eine gewisse Zeit hier blieben kann. Die Freizeit kommt auch nicht zu kurz: Fischen, Skateboard, Fitness … das gibt Muskeln – und die Arbeit selbst gibt auch Muskeln. Klar, im Sommer, wenn man schweisst, wird es auch richtig heiss, aber ich möchte nichts anderes machen.»

Noah Dettwiler, Lernender im 3. Lehrjahr zum Metallbauer Fachrichtung Stahlbau bei Baltensperger AG. (Foto: www.volltext.ch)

Noah Dettwiler

3.  Lehrjahr Metallbauer Fachrichtung Stahlbau, Baltensperger AG

«Schon mein Grossvater hatte Schlosser gelernt, da war ich als kleines Kind oft bei ihm in der Werkstatt; bestimmt kommt auch daher mein Interesse am Handwerklichen. Ich machte fünf Schnupperlehren in verschiedenen Berufen und merkte, dass mir Metall liegt. Der Stahlbau, das ist Metallbau in Gross, und mir gefiel sehr gut, was an Brücken gemacht wird: Das Handwerkliche und das Mechanische zu verbinden, das finde ich sehr spannend. Ich wollte unbedingt etwas mit den Händen machen. Ich bin schon in allen Abteilungen gewesen: Blech, Metallbau und Montage; der Zusammenbau im Stahlbau gefällt mir am besten: Da muss ich Pläne lesen, mich reindenken, wie man etwas macht. Mir gefällt, dass ich mich während der Arbeit konzentrieren muss, dass es am Schluss passt; man muss wach sein beim Arbeiten, und am Ende des Tages sehe ich, was ich gemacht habe. Manche Leute denken, dass man beim Handwerklichen wenig können muss, aber das stimmt nicht. Man muss mit dem Kopf dabei sein, sich Gedanken machen, damit am Schluss die Bauteile wirklich passen und es keine Probleme auf der Baustelle gibt. Ich bin äusserst zufrieden, mir gefällt die Lehre bei Baltensperger sehr.»

Nicholas Xhani: Die Vielseitigkeit der Lehre bei der Mageba SA gefällt. (Foto: www.volltext.ch)

Nicholas Xhani

2. Lehrjahr Kaufmann, Mageba SA

«Die KV-Lehre bei der Mageba ist sehr vielseitig. Die Firma ist in vielen Ländern tätig und Sprachen sind meine Stärke, die kann ich hier voll einsetzen. Ich spreche fünf Sprachen: Albanisch, Italienisch, Englisch, Französisch und Deutsch. So kann ich im Kontakt mit Lieferanten in Italien oder im Tessin, aber auch mit Kunden in Dubai oder Spanien in verschiedenen Sprachen kommunizieren. Mir gefällt die Vielfalt der Abteilungen: Im Sales Backoffice arbeite ich mit Projektleitern, erstelle Projektordner und Rechnungen für die Kunden. Im Einkauf geht es um den Einkauf von Rohmaterialien und den Weiterverkauf von Materialien. Im Moment bin ich in der Logistik tätig, da kann ich Projekte und Transporte überwachen und organisieren. Am Empfang war ich auch schon tätig, da spreche ich in allen Sprachen mit Kunden am Telefon. Später geht es dann noch in die Buchhaltung und am Schluss ins HR. Es ist sehr spannend, weil man in ganz verschiedenen Abteilungen tätig ist und das ganze Spektrum der Arbeit von Mageba kennenlernt. Später werde ich vielleicht noch die BMS nachholen, zudem interessieren mich auch die Bereiche Wirtschaft und Recht sehr, vielleicht werde ich da mal ein Studium absolvieren.»

David Baltensperger ist bei der Baltensperger AG verantwortlich für die Ausbildung der Metallbauer. (Foto: www.volltext.ch)

Das zählt bei Bewerbungen

David Baltensperger ist bei der Baltensperger AG verantwortlich für die Ausbildung der Metallbauer. Was zählt für ihn bei Bewerbungen? «Man sollte mehrere Schnupperlehren machen und nie die erstbeste Lehrstelle nehmen, sondern herausfinden, was einem liegt. Ich achte auf den Gesamteindruck: Wie kommt das Bewerbungsschreiben daher? Bei der Schnupperlehre zählen: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Auffassungsgabe, Ausdauer. Kommt ein Schnupperlehrling schon am ersten Tag 10 Minuten zu spät, wird er einen schweren Stand haben. Wenn ich aber sehe, dass jemand motiviert ist, sich selbst einbringt, Ideen hat, das macht Freude.»

Aktuelle Lehrstellen entdecken

DIe Bülacher Industrien Nachrichten

Seit 2003 erschienen die Bülacher Industrien Nachrichten viermal jährlich als Publireportage im Zürcher Unterländer. Mitte 2020 haben wir auf ein reines Onlineportal mit aktuellen Nachrichten und Informationen umgestellt.

Auf dieser Seite publizieren wir weiterhin viermal pro Jahr ein Schwerpunktthema, das Sie auch als PDF herunterladen können. Stöbern Sie hier in allen bisher erschienenen Ausgaben.

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Nachrichten 2 | 2022

«Ich möchte nichts anderes machen»

Drei Lernende von Mitgliederfirmen geben einen Einblick in ihren beruflichen Alltag. Ihnen gemeinsam ist ihre Überzeugung: In kaum einer anderen Branche erlebt man als Lernende eine derartige Vielfalt an Möglichkeiten und eine so grosse Abwechslung.

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Nachrichten 1 | 2022

Positive Grundstimmung 2021

Die Bülacher Industrien blicken auf ihr Geschäftsjahr 2021 zurück. Erfreulicherweise konnten die meisten Unternehmen trotz der noch immer grassierenden Pandemie gute Resultate erzielen.

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Nachrichten 4 | 2021

Ein Dankeschön an die Mitarbeitenden

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen zwei Mitarbeiter vor. Wir drücken damit stellvertretend unsere grosse Wertschätzung für alle Mitarbeitenden in den Bülacher Industrien aus.

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Nachrichten 3 | 2021

Der Weltmarkt spielt verrückt

Eine Umfrage unter den Mitgliederfirmen der Bülacher Industrien zeigt: Nach einer pandemiebedingt schwierigen Zeit verzeichnen die meisten Firmen volle Auftragsbücher.

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Nachrichten 2 | 2021

Der Sommer kommt

Die Coronazeit hat auch bei den Lernenden in den Bülacher Industrien Spuren hinterlassen. Jetzt freuen wir uns darüber, dass wieder Normalität eintritt und Schnupperlehren und Lehren wieder sinnvoll gestaltet werden können.

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Nachrichten 1 | 2021

Herausforderndes Geschäftsjahr 2020

In ihren Kurzberichten zum vergangenen Geschäftsjahr halten die Bülacher Industrien Rückschau und schätzen ihre Aussichten für 2021 ein. Was zuversichtlich stimmt: Die Firmen kamen mit einem blauen Auge davon.

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Nachrichten 4 | 2020

Das Rückgrat der Industrie: die Mitarbeiter

Die meisten Mitgliederfirmen konnten der Krise trotzen und überstanden bislang die Zeit – die alles andere als zu Ende ist – relativ unbeschadet. Das verdanken sie vor allem ihren engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wir stellen zwei von ihnen vor.

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Nachrichten 3 | 2020

Digitale Medizin in Corona-Zeiten?

Die Corona-Situation hat so gut wie jede Firma auf eine ganz neue Art mit dem digitalen Zeitalter konfrontiert. Plötzlich wurden Homeoffice und Online-Konferenzen zum alles bestimmenden Thema – und zu Allheilmitteln der darbenden Wirtschaft (v)erklärt..

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Nachrichten 2 | 2020

«Ich kann eine Lehre in der Industrie nur empfehlen»

Trotz Coronakrise: Die Bülacher Industrien bieten auch 2021 spannende Lehrstellen an. Vier Lernende erzählen, weshalb ihnen eine Lehre in der Industrie so gefällt.

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Nachrichten 1 | 2020

Guter Geschäftsgang 2019 – getrübte Aussichten 2020

Die Bülacher Industrien verzeichneten mehrheitlich ein sehr positives Geschäftsjahr 2019. Die momentane unsichere Lage trübt die gute Stimmung.

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Nachrichten 4 | 2019

Die Mitarbeiter – die DNA einer Firma

Längst nicht alle Mitarbeitenden in den Bülacher Industrien hantieren mit ölverschmierten Händen an einer Maschine. Viele Arbeiten fallen im Hintergrund an.

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Nachrichten 3 | 2019

Von bestrahlter Schokolade und reiner Luft

Mit Sablux und SF-Filter begrüssen die Bülacher Industrien gleich zwei neue Mitglieder in ihren Reihen. Wohl jeder ist schon mit ihrer Tätigkeit in Berührung gekommen.

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