Bülacher
Industrien

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Der Sommer kommt

Die Coronazeit hat auch bei den Lernenden in den Bülacher Industrien Spuren hinterlassen. Jetzt freuen wir uns darüber, dass wieder Normalität eintritt und Schnupperlehren und Lehren wieder sinnvoll gestaltet werden können.

Es war keine einfache Zeit – gerade für die Lernenden: In der Industrie, ob in der Planung oder in der Fertigung, ist Homeoffice oft schlicht nicht möglich. Schnupperlehren waren vielerorts nicht erlaubt oder wegen der Beschränkungen kaum sinnvoll durchführbar. Und wenn die Ausbildner im Homeoffice arbeiten, ist der Kontakt zu den Lernenden und die Begleitung der Ausbildung stark erschwert.

Zum Glück scheint diese Zeit hinter uns zu liegen. Endlich kommt der Sommer nach einer langen Zeit des Regens – auch im übertragenen Sinne. Schnupperlehren sind jetzt wieder möglich, und die Bülacher Industrien bieten Schulabgängerinnen und -abgängern 2022 erneut spannende Lehrstellen an. Auf dieser Seite erzählen drei Lernende, weshalb sie eine Lehre in der Industrie für eine ideale Wahl halten, die sie jedem und jeder mit Überzeugung empfehlen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen Sommer voller schöner Erlebnisse und allen künftigen Lernenden viel Erfolg bei der Lehrstellensuche – es lohnt sich, in der Industrie zu schnuppern!

Thomas Baltensperger
Präsident Bülacher Industrien

Thomas Baltensperger

Vetropack Schweiz: Best Workplaces

Vetropack Schweiz wurde im Mai 2021 als Best Medium Workplaces ausgezeichnet.

Die Auszeichnung zeigt, dass zwischen den Mitarbeitenden und Führungskräften eine Vertrauenskultur herrscht und Mitarbeitende gerne in diesem Unternehmen arbeiten. Mitarbeitende aller Generationen können sich persönlich und professionell weiterentwickeln, vertrauen und unterstützen sich gegenseitig und sind stolz auf ihre Arbeit. Die Zusammenarbeit mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen macht Spass!

Bülacher Craft Beer in Vetropack-Flaschen

Das in Bülach gebraute Craft Beer von St. Laurentius wird neu in Vetropack-Flaschen aus der ukrainischen Tochtergesellschaft Gostomel abgefüllt. Die coolen Biere in den kultigen, braunen Glasflaschen sind im Bülacher BrewPub, am Rampenverkauf oder online; unter anderem in den Geschmacksrichtungen Red Ale, Hell, Pale Ale und Himbeer erhältlich.

Nachrichten der Bülacher Industrien

2 | 2021

«Sie ist eine gute Grundlage für die Zukunft»

Ob KV, Polymechaniker/-in, Konstrukteur/-in oder Stahlbauer/-in: Die Bülacher Industrien bieten eine Vielfalt von Lehrstellen an. Die Lehren selbst wiederum sind  äussert vielfältig. Drei Lernende von Mitgliederfirmen sagen, warum sie sich jederzeit wieder für eine Lehre in der Industrie entscheiden würden. Und warum sie überzeugt sind, bei späteren Weiterbildungen Vorteile mitzubringen.

Sind sehr zufrieden mit ihrer Wahl: Lukas Höppli und Alessio Angiola (v. l.), Lernende bei Oertli Werkzeuge AG (Foto: volltext.ch)

Lukas Höppli

4. Lehrjahr Polymechaniker, Oertli Werkzeuge AG

«Am Anfang empfand ich die Lehre als sehr streng. Man kommt von der Sek, hat keine Ahnung vom Leben – und plötzlich ist man 40 Stunden pro Woche am Arbeiten. Aber das legt sich rasch. Wir haben ein super Team, es macht Spass. Ich würde Lehrstellensuchenden raten: Macht so viele Schnupperlehren wie möglich. Ich habe alles angeschaut – Automatiker, Elektriker, KV … Polymechaniker gefiel mir am besten: Bei Oertli hat man einen Büroanteil mit Zeichnen und Programmieren, und dann ist man auch in der Fertigung, etwa an der CNC-Maschine. Ich kann das Handwerkliche und Technische mit dem Denken verbinden. Nach der Lehre werde ich ein Jahr Vollzeit die BMS absolvieren. Auch später, falls ich mal studieren möchte, ist die Lehre ideal. Man wird Vorteile haben gegenüber Leuten, die vom Gymi kommen, weil man die Theorie und die Praxis verbinden kann.»

Alessio Angiola

2. Lehrjahr Polymechaniker, Oertli Werkzeuge AG

«Ich habe als Informatiker, Kaufmann, Koch und Polymech ge-schnuppert. Polymechaniker ist ein perfekter Mittelweg zwischen Computer- und handwerklicher Arbeit. Ich kann an der Maschine programmieren und sehe danach, was ich hergestellt habe. Handwerklich Begabten kann ich die Ausbildung nur empfehlen. Das Arbeitsklima ist sehr gut. Schön ist auch, dass wir uns die Arbeit einteilen können, zum Beispiel schon frühmorgens ab 5 Uhr beginnen und dann früher nach Hause. Wenn man sich in der Lehre die Aufgaben gut einteilt und mitarbeitet, dann hat man auch genügend Freizeit. Eine Lehre in der Industrie ist eine gute Grundlage für die Zukunft, denn die Industrie braucht immer Menschen. Polymecha-niker ist sehr breit: Werkzeuge, Flugzeugbau, Liftbau … Es gibt viele verschiedene Branchen, in denen wir arbeiten können.»

Leonit Ajredini, Lernender bei Vetropack, beim Videocall (Screenshot: volltext.ch)

Leonit Ajredini

3. Lehrjahr Kaufmann EFZ, Vetropack AG

«Schon in der Sek arbeitete ich sehr gerne am Computer, Fremdsprachen wie Englisch und Französisch fielen mir leicht. Ich habe dennoch etwa sechs sehr unterschiedliche Schnupperlehren absolviert: KV, Informatiker, Koch … Ich wusste rasch, dass die KV-Lehre bei Vetropack das Richtige ist. Alle waren ausgesprochen freundlich zu mir, und ich wurde seriös eingearbeitet. Wir Lernenden werden als normale Mitarbeiter angeschaut und ernst genommen. Die Arbeit ist enorm vielfältig, man sieht in einem Industriebetrieb in viele Gebiete: Bei uns ist das zum Beispiel Glasrecycling, Buchhaltung, Verkauf, Zentrale, aber auch HR-Aufgaben, das macht Spass. Jetzt sind die Abschlussprüfungen, und ich habe bei Vetropack bereits eine Festanstellung im Controlling erhalten. Ich freue mich darauf und werde mich natürlich auch nachher weiterbilden.»

Worauf achten Ausbildungsverantwortliche bei Bewerbungen für eine Lehrstelle?

Evelyne Müller Bipp und Sandro Tanner von Oertli Werkzeuge AG (Foto: volltext.ch)

Evelyne Müller Bipp

Verantwortliche kaufmännische Ausbildungen Oertli Werkzeuge AG

Ich achte auf die Vollständigkeit des Dossiers, auf die Gestaltung und die Übersichtlichkeit. Wichtig sind auch das Motivationsschreiben und die Noten. Eine Drei in Deutsch wäre einfach nicht das Richtige, wenn jemand eine kaufmännische Lehre absolvieren möchte. Auch der Multicheck zählt – doch stützen wir uns nie alleine auf diesen ab. Und natürlich trägt das Verhalten in der Schnupperlehre zu einem Entscheid für eine Bewerberin oder einen Bewerber bei. Für eine KV-Lehre kann man bei uns auch einfach einen Tag lang schnuppern, ohne sich danach bewerben zu müssen.

Sandro Tanner

Verantwortlicher technische Ausbildungen Oertli Werkzeuge AG

Das Schulniveau ist wichtig: Für Polymech Sek A oder gute Sek B. Für Produktionsmech Sek B oder gute Sek C. Auch die Schnupperlehre ist entscheidend, bei uns findet sie in zwei Blöcken zu zwei und drei Tagen statt. Danach sieht man, ob jemand ins Team passt, Interesse zeigt und Freude am Beruf hat. Ideal ist ein mechanisches Hobby. Zudem stellen wir niemanden ein, der nur eine Schnupperlehre gemacht hat. Ich rate, mindestens drei bis vier Schnupperlehren zu absolvieren, am besten in unterschiedlichen Berufen. Erst dann erkennt ein junger Mensch, wo er sich wirklich wohl fühlt.

DIe Bülacher Industrien Nachrichten

Seit 2003 erschienen die Bülacher Industrien Nachrichten viermal jährlich als Publireportage im Zürcher Unterländer. Mitte 2020 haben wir auf ein reines Onlineportal mit aktuellen Nachrichten und Informationen umgestellt.

Auf dieser Seite publizieren wir weiterhin viermal pro Jahr ein Schwerpunktthema, das Sie auch als PDF herunterladen können. Stöbern Sie hier in allen bisher erschienenen Ausgaben.

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Nachrichten 2 | 2021

Der Sommer kommt

Die Coronazeit hat auch bei den Lernenden in den Bülacher Industrien Spuren hinterlassen. Jetzt freuen wir uns darüber, dass wieder Normalität eintritt und Schnupperlehren und Lehren wieder sinnvoll gestaltet werden können.

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Nachrichten 1 | 2021

Herausforderndes Geschäftsjahr 2020

In ihren Kurzberichten zum vergangenen Geschäftsjahr halten die Bülacher Industrien Rückschau und schätzen ihre Aussichten für 2021 ein. Was zuversichtlich stimmt: Die Firmen kamen mit einem blauen Auge davon.

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Nachrichten 4 | 2020

Das Rückgrat der Industrie: die Mitarbeiter

Die meisten Mitgliederfirmen konnten der Krise trotzen und überstanden bislang die Zeit – die alles andere als zu Ende ist – relativ unbeschadet. Das verdanken sie vor allem ihren engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wir stellen zwei von ihnen vor.

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Nachrichten 3 | 2020

Digitale Medizin in Corona-Zeiten?

Die Corona-Situation hat so gut wie jede Firma auf eine ganz neue Art mit dem digitalen Zeitalter konfrontiert. Plötzlich wurden Homeoffice und Online-Konferenzen zum alles bestimmenden Thema – und zu Allheilmitteln der darbenden Wirtschaft (v)erklärt..

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Nachrichten 2 | 2020

«Ich kann eine Lehre in der Industrie nur empfehlen»

Trotz Coronakrise: Die Bülacher Industrien bieten auch 2021 spannende Lehrstellen an. Vier Lernende erzählen, weshalb ihnen eine Lehre in der Industrie so gefällt.

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Nachrichten 1 | 2020

Guter Geschäftsgang 2019 – getrübte Aussichten 2020

Die Bülacher Industrien verzeichneten mehrheitlich ein sehr positives Geschäftsjahr 2019. Die momentane unsichere Lage trübt die gute Stimmung.

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Nachrichten 4 | 2019

Die Mitarbeiter – die DNA einer Firma

Längst nicht alle Mitarbeitenden in den Bülacher Industrien hantieren mit ölverschmierten Händen an einer Maschine. Viele Arbeiten fallen im Hintergrund an.

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Nachrichten 3 | 2019

Von bestrahlter Schokolade und reiner Luft

Mit Sablux und SF-Filter begrüssen die Bülacher Industrien gleich zwei neue Mitglieder in ihren Reihen. Wohl jeder ist schon mit ihrer Tätigkeit in Berührung gekommen.

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Nachrichten 2 | 2019

«Jede Woche sehe ich etwas Neues»

Eine gute Ausbildung bleibt die Basis des Erfolgs. Zwei Lernende in den Bülacher Industrien zeigen, wie auch Freude und Motivation in ihrer Lehre nicht zu kurz kommen.

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