Bülacher
Industrien

Made in Bülach. Für die ganze Welt.

Mit Zuversicht in die Zukunft

Die Stimmung im Land, ja auf der Welt, ist angespannt. Es herrscht Unsicherheit, viele Menschen sind betrübt angesichts der Ungewissheit darüber, was die Zukunft bringt.

Was uns erwartet, das wissen auch wir von den Bülacher Industrien nicht. Doch wir setzen mit Zuversicht einen Kontrapunkt zur getrübten Stimmung. Die Kurzberichte der Mitgliederfirmen zum vergangenen Geschäftsjahr 2020 zeigen: Trotz sehr schwieriger Lage gelang es ihnen, das Geschäft am Laufen zu halten und mit verheissungsvoller Perspektive die kommende Zeit zu meistern.

Die Natur macht es vor: Nach dem Winter kommt der Frühling, das Leben blüht auf, die Sonne erhellt das Gemüt. Danach möchten wir uns richten, auch wenn noch immer Ungewissheit herrscht und Durchhalten angesagt ist. Wir möchten mit Freude unsere Arbeit verrichten, gemeinsam Projekte realisieren, eine positive Einstellung beibehalten, das gute Arbeitsklima pflegen – und vorwärts schauen. Der Tenor des Ausblicks der Bülacher Industrien auf das Jahr 2021 ist mehrheitlich positiv. Darauf konzentrieren wir uns mit allen Mitarbeitenden.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein Frühjahr voller Freude, Gelassenheit, Zuversicht und Gesundheit.

Thomas Baltensperger
Präsident Bülacher 

Thomas Baltensperger

Bülacher Industrien Nachrichten neu online

Im Juni 2020 ist die letzte Ausgabe der gedruckten Bülacher Industrien Nachrichten als ganzseitige Publikation in der Zeitung Zürcher Unterländer erschienen. Seit September 2020 erscheinen sie nun online auf dieser Website. Melden Sie sich auch für den Newsletter an, der Sie regelmässig über das Geschehen in den Bülacher Industrien auf dem Laufenden halten wird.

Signalportale für die Nordumfahrung

Die Autobahnnordumfahrung von Zürich begleitet als Grossprojekt die Baltensperger AG bis ins Jahr 2022. Das Projekt umfasst mehr als 80 bis zu 48 Meter frei gespannte und bis zu 35 Tonnen schwere Signalportale aus Stahlblech, die über die Autobahn A1 gestellt werden.

Bülacher Craft Beer in Vetropack-Flaschen

Das in Bülach gebraute Craft Beer von St. Laurentius wird neu in Vetropack-Flaschen aus der ukrainischen Tochtergesellschaft Gostomel abgefüllt. Die coolen Biere in den kultigen, braunen Glasflaschen sind im Bülacher BrewPub, am Rampenverkauf oder online; unter anderem in den Geschmacksrichtungen Red Ale, Hell, Pale Ale und Himbeer erhältlich.

Nachrichten der Bülacher Industrien

1 | 2021

Herausforderndes Geschäftsjahr 2020

In ihren Kurzberichten zum vergangenen Geschäftsjahr halten die Bülacher Industrien Rückschau und schätzen ihre Aussichten für 2021 ein. Was zuversichtlich stimmt: Die Firmen kamen mit einem blauen Auge davon. Sie nutzten die besondere Zeit, um Prozesse umzugestalten, Aktivitäten neu auszurichten und digitaler unterwegs zu sein. Doch wo produziert wird, braucht es Menschen vor Ort; Homeoffice ist nur beschränkt möglich. Umso grösser ist die Freude, dass alle Mitarbeitenden ihr Bestes für den gemeinsamen Erfolg geben.

Baltensperger AG: Engagierte Mitarbeiter

Dank mehrjähriger Grossprojekte konnte die Baltensperger AG 2020 mit einer soliden Grundauslastung starten. Die gesundheitspolitische Krise, die sich im Frühjahr anbahnte, führte aber zu starken Verzögerungen bei Ausschreibungen und Vergaben. Wegen der volatilen Nachfrage mussten im Sommer zwei Abteilungen zwei Monate lang Kurzarbeit leisten. Ab September normalisierte sich die Auslastung zur Erleichterung des Unternehmens wieder und ist seither dank dem Eingang von weiteren Grossprojekten anhaltend gut. Auch im Sonderjahr 2020 konnten viele spannende Aufträge, unter anderem Autobrücken, Gleishilfsbrücken und eine Schallschutzhalle, umgesetzt werden. Für 2021 gewann Baltensperger zudem Infrastrukturprojekte für Auftraggeber wie das ASTRA und die SBB

Dank Gleishilfsbrücken der Baltensperger AG lief der Tramverkehr am Flughafen Zürich trotz laufender Bautätigkeit unterbruchsfrei weiter.

Mageba SA: Gut eingefunden im «New Normal»

Das vergangene Jahr war auch für die Mageba SA geprägt von der nicht enden wollenden Corona-Pandemie. Dennoch blickt das Unternehmen wirtschaftlich den Umständen entsprechend auf ein gutes Jahr zurück. Dank seiner globalen Strukturen konnte es sehr flexibel auf nationale Restriktionen und Massnahmen reagieren.

Sowohl die Geschäftsleitung als auch die Belegschaft bewiesen herausragende Flexibilität beim Anpassen an die neuen Gegebenheiten. In der Schweiz wurde das Arbeiten von zu Hause Alltag. Rasch passte die Mageba ihre interne und externe Kommunikation, den Umgang mit Kundenbesuchen und Dienstreisen an und digitalisierte viele Abläufe stark. Projektseitig konnte Mageba Schweiz viele kleinere Bauvorhaben, aber auch grosse Projekte wie die Sanierung der Autobahn zwischen Effretikon und Ohringen oder das Limmattaler Kreuz, erfolgreich beginnen.

Nachtbaustelle Gotthard-Strassentunnel – Einbau einer Kragfingerfuge von Mageba.

Oertli Werkzeuge AG: Mit einem blauen Auge

2020 brachte mit der COVID-19-Pandemie für alle sehr grosse Herausforderungen. Dinge, die wir alle vorher nicht einmal denken konnten, wurden Realität, etwa die Masken- und Homeoffice-Pflicht. Nach einem Rekordstart in den ersten beiden Monaten 2020 kam der Lockdown am 16. März. Ein zweites Quartal voller Ungewissheit. Dann ein drittes Quartal mit am Anfang steigendem Optimismus und am Ende mit einem Auftragstiefststand bei neuen Projekten. Mut, Vertrauen, Zuversicht, Zusammenhalt und Teamspirit waren wichtiger denn je.

Positiv für Oertli war die Tatsache, dass die Baukonjunktur praktisch auf der ganzen Welt 2020 brummte. Seit Ende 2020 steigt bei den Entscheidern der Kunden auch wieder der Optimismus. Projekte werden entschieden, und so schaut Oertli heute mit vollen Auftragsbüchern optimistisch ins 2021.

Auch bei Oertli Werkzeuge AG die Basis für international erfolgreiche Produkte: bestens ausgebildete Fachleute und modernste Fertigungsanlagen. (Foto: Dominik Baur)

Sablux Technik AG: Neue Zuversicht

Die Sablux Technik AG schaut auf ein schwaches Jahr zurück. Durch Umstrukturierung und Kurzarbeit konnte das Ergebnis ausgeglichen werden. Der Einbruch in der Autoindustrie war neben den bekannten Corona-Bedingungen massiv. Da Sablux sehr stark im Investitionsgüterbereich tätig ist, sind nahezu alle geplanten Bestellungen seitens der Kunden auf Eis gelegt worden. 

Seit Anfang des Jahres ist erfreulicherweise der Bestelleingang steil nach oben geschnellt. Die Autoindustrie hat Nachholbedarf, und auch von der Schweizer Uhrenindustrie kommen neue Aufträge. Trotz dem schwierigen Umfeld sind die Auftragsbücher für das nächste halbe Jahr komplett gefüllt.

Die gesamte Belegschaft freut sich, dass wieder voll und normal gearbeitet werden kann. Die Entwicklung im Haus von mechanischen Anlagen zu vollautomatischen Anlagen schreitet weiter stark voran. Weitere, immer grössere Anlagen sind in der Planung und zum Teil schon in der Herstellung.

SF-Filter AG: Noch ein blaues Auge

Eines der wohl ungewöhnlichsten und aufreibendsten Jahre ist zu Ende. Es war ein Jahr voller Entbehrungen auf der einen Seite, aber auch ein Jahr, das die Spreu vom Weizen trennt. Einige Marktzweige wurden extrem getroffen, viele Existenzen sind gefährdet. Zurzeit scheint es so, dass die SF-Filter AG mit einem blauen Auge davon kommt. Die Aussichten für 2021 sind vielversprechend, insbesondere weil SF-Filter europaweit – vor allem in Deutschland, Russland und der Schweiz – neue Geschäftsbereiche erschliessen konnte. Trotz der widrigen Verhältnisse kam das Unternehmen in vielen Belangen weiter: in der Optimierung der Prozesse, in der Weiterentwicklung der Digitalisierung, im Ausbau des Produkteportfolios und in den Dienstleistungen für die Kunden. So blickt SF-Filter einem spannenden und vielversprechenden 2021 entgegen. 

Vetropack: Ergebnisse auf gutem Niveau

In einem herausfordernden Umfeld, das von der Covid-19-Pandemie gekennzeichnet war, erreichte die Vetropack-Gruppe eine EBIT-Marge von 11,5 Prozent (2019: 12,5 Prozent). Die konsolidierten Nettoerlöse betrugen CHF 662,6 Mio. (2019: 714,9 Mio.). Ende Jahr akquirierte die Gruppe ein Glaswerk in Moldawien. Die Übernahme wurde aus eigenen Mitteln finanziert.

Die Vetropack AG erwirtschaftete Nettoerlöse von CHF 94,8 Mio. Dank des guten Weinjahrs und einer gruppenweiten Fokussierung spezieller Grünkampagnen im Werk St-Prex gelang es dem Unternehmen, die Nettoerlöse um 7,1 Prozent zu steigern. 

Den integrierten Online-Geschäftsbericht der Vetropack-Gruppe finden Sie hier:

Geschäftsbericht Vetropack 2020

Wiegand AG: Kampfgeist und gutes Resultat

Wiegand AG konnte das bewegte 2020 mit einem Gewinn abschliessen. Der Markt war schwierig, weil Krankenhäuser und Heime europaweit für Corona-Patienten blockiert wurden. Dies führte zu diversen Projektverzögerungen und einem geringeren Auftragseingang.

Durch den Wegfall von Kongressen und Messen und weiteren Sparmassnahmen konnte das Ergebnis positiv gehalten werden. Trotz zeitweiser Kurzarbeit konnten einige zukunftsweisende Projekte umgesetzt oder zumindest begonnen werden. Der Software-Entwicklungs-Sitz in Berlin wurde mit einem neuen Webshop zu einer Verkaufsorganisation mit ausgelagerter Logistik erweitert. Im Mai 2021 führt Wiegand ein neues Dokumenten- und Prozessmanagementsystem ein. Mit intelligenten Schubladen für Wagen erweitert die Firma ihre IoT-SmartLogistics-Lösungen. Die Herausforderungen bleiben 2021, doch alle Teams sind gut aufgestellt und motiviert – agiler als je zuvor – auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.

Bei der Entwicklung von Innovationen ist das gesamte Team gefragt – Markus und Lorenz Wiegand (v. r.). (Foto: Dominik Baur)

DIe Bülacher Industrien Nachrichten

Seit 2003 erschienen die Bülacher Industrien Nachrichten viermal jährlich als Publireportage im Zürcher Unterländer. Mitte 2020 haben wir auf ein reines Onlineportal mit aktuellen Nachrichten und Informationen umgestellt.

Auf dieser Seite publizieren wir weiterhin viermal pro Jahr ein Schwerpunktthema, das Sie auch als PDF herunterladen können. Stöbern Sie hier in allen bisher erschienenen Ausgaben.

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Nachrichten 1 | 2021

Herausforderndes Geschäftsjahr 2020

In ihren Kurzberichten zum vergangenen Geschäftsjahr halten die Bülacher Industrien Rückschau und schätzen ihre Aussichten für 2021 ein. Was zuversichtlich stimmt: Die Firmen kamen mit einem blauen Auge davon.

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Nachrichten 4 | 2020

Das Rückgrat der Industrie: die Mitarbeiter

Die meisten Mitgliederfirmen konnten der Krise trotzen und überstanden bislang die Zeit – die alles andere als zu Ende ist – relativ unbeschadet. Das verdanken sie vor allem ihren engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wir stellen zwei von ihnen vor.

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Nachrichten 3 | 2020

Digitale Medizin in Corona-Zeiten?

Die Corona-Situation hat so gut wie jede Firma auf eine ganz neue Art mit dem digitalen Zeitalter konfrontiert. Plötzlich wurden Homeoffice und Online-Konferenzen zum alles bestimmenden Thema – und zu Allheilmitteln der darbenden Wirtschaft (v)erklärt..

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Nachrichten 2 | 2020

«Ich kann eine Lehre in der Industrie nur empfehlen»

Trotz Coronakrise: Die Bülacher Industrien bieten auch 2021 spannende Lehrstellen an. Vier Lernende erzählen, weshalb ihnen eine Lehre in der Industrie so gefällt.

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Nachrichten 1 | 2020

Guter Geschäftsgang 2019 – getrübte Aussichten 2020

Die Bülacher Industrien verzeichneten mehrheitlich ein sehr positives Geschäftsjahr 2019. Die momentane unsichere Lage trübt die gute Stimmung.

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Nachrichten 4 | 2019

Die Mitarbeiter – die DNA einer Firma

Längst nicht alle Mitarbeitenden in den Bülacher Industrien hantieren mit ölverschmierten Händen an einer Maschine. Viele Arbeiten fallen im Hintergrund an.

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Nachrichten 3 | 2019

Von bestrahlter Schokolade und reiner Luft

Mit Sablux und SF-Filter begrüssen die Bülacher Industrien gleich zwei neue Mitglieder in ihren Reihen. Wohl jeder ist schon mit ihrer Tätigkeit in Berührung gekommen.

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Nachrichten 2 | 2019

«Jede Woche sehe ich etwas Neues»

Eine gute Ausbildung bleibt die Basis des Erfolgs. Zwei Lernende in den Bülacher Industrien zeigen, wie auch Freude und Motivation in ihrer Lehre nicht zu kurz kommen.

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